Sonderausstellung zum Thema Homeoffice - LWL-Museum zeigt Fotografien von Werner Bachmeier
Das LWL-Museum Ziegelei Lage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat eine neue Sonderausstellung eröffnet.
Seit vielen Jahren ...
Sonderausstellung zum Thema Homeoffice - LWL-Museum zeigt Fotografien von Werner Bachmeier
Das LWL-Museum Ziegelei Lage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat eine neue Sonderausstellung eröffnet.
Seit vielen Jahren beobachtet der Fotograf Werner Bachmeier die Veränderungen der Arbeitswelt. Einen sehr markanten Einschnitt stellte die Corona-Pandemie dar. Homeoffice bekam eine Bedeutung im Arbeitsalltag, die langfristig bestehen bleiben wird. Tätigkeiten, die nicht zwingend im Betrieb stattfinden mussten, konnten ins Homeoffice verlagert werden.
Auch die Diskussion zur Klima- und Energiekrise verlieh der Veränderung Nachdruck. Firmenprofitieren durch Ersparnisse bei Büromieten, Beschäftigte durch eingesparte Fahrtkosten und -zeiten.
Werner Bachmeier ist sich sicher, dass Corona nur der Katalysator für diesen Wandel war: „Homeoffice wird 20, 30 Prozent der Bevölkerung dauerhaft bleiben“. Ihn reizen bei diesem Projekt vor allem die Schnittstellen, an denen die Arbeit mit dem Privaten verschmilzt: Eltern, die neben der Erwerbsarbeit auch noch den Haushalt machen und die Kinder betreuen. Singles, die auf einmal daheim Sport machen, weil ihnen sonst die Bewegung fehlt. Genauso die unterschiedliche Möblierung und Entwicklung, wie etwa vom Laptop auf dem improvisierten Holztisch in der Waschküche hin zum extra von der Firma gesponserten, höhenverstellbaren Schreibtisch.
Werner Bachmeier arbeitet seit über 35 Jahren als Fotografmit dem Schwerpunkt Arbeiterfotografie. Das Projekt Homeoffice wurde durch die Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst gefördert. Werner Bachmeier wurde mit seinen Bildern aus der Welt der Heimarbeit vom Bayerischen Journalisten-Verband 2021 mit dem ersten Preis in der Kategorie ’Serie‘ ausgezeichnet.
Zum Foto: Gut ausgestattetes Büro oder ein Laptop auf dem Küchentisch? Die Rahmenbedingungen im Homeoffice sind sehr verschieden. Foto: W. Bachmann
Förderverein stiftet weiteren 3D-Drucker
Mit einen neuen 3D-Drucker erweitert das Museum seine Möglichkeiten für Programme mit Kindern und Jugendlichen. Durch eine Spende des Fördervereins konnte der Bambu-Lab-Drucker angeschafft werden. Mit dem Drucker können die Ergebnisse der Minecraft-Workshops ausgedruckt und in die analoge Welt überführt werden. Der Drucker wird Teil des zukünftigen Makerspace in dem Kinder und Erwachsene Ideen mit Unterstützung des Museumsteams in die Realität umsetzen können.
Zu den Fotos:Der 3D-Drucker in Betrieb, Foto: LWL/Grass