Projekte


Wir erleichtern Schulklassen mit Inklusionsbedarf den Museumsbesuch 

Der Förderverein Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage hat einen Fördertopf geschaffen, mit dem er Schulklassen, in denen Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen unterrichtet werden, den Besuch des Museums ermöglicht. Die Teilnahme dieser Kinder erfordert häufig zusätzlichen personellen oder finanziellen Einsatz, wenn diese Schulklassen...

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Mit der ganzen Klasse ins Ziegeleimuseum - Mit Bus oder Bahn nur 19 Euro

Das LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage und unser Förderverein bieten Kita-Gruppen und Schulklassen bis zur Jahrgangsstufe 6 die Möglichkeit, mit Bussen und Bahnen preisgünstig das Museum zu besuchen. Gruppen können mit dem UmweltbildungsTicket der KVG Lippe zum LWLIndustriemuseum Ziegelei Lage fahren. Das UmweltbildungsTicket kostet...

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Wir erleichtern Schulklassen mit Inklusionsbedarf den Museumsbesuch 

Der Förderverein Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage hat einen Fördertopf geschaffen, mit dem er Schulklassen, in denen Kinder mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen unterrichtet werden, den Besuch des Museums ermöglicht. Die Teilnahme dieser Kinder erfordert häufig zusätzlichen personellen oder finanziellen Einsatz, wenn diese Schulklassen ein Museum besichtigen wollen.

Der Fördertopf des Fördervereins setzt genau hier an und wird diesen Klassen den Besuch des Museums in Lage erleichtern.

Dies kann z.B. durch Bereitstellung einer Gebärdendolmetscherin, der Finanzierung einer Begleitperson oder durch die Finanzierung eines speziellen Busses für die Mitnahme von Rollstühlen geschehen.

Das LWL-Ziegeleimuseum in Lage hat in der Vergangenheit eine verstärkte Nachfrage von Besuchergruppen mit sehr unterschiedlichem Inklusionsbedarf registriert.

Anträge auf eine solche Förderung können formlos beim Förderverein per E-Mail info@fv-ziegeleilage.de oder beim LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage 05232 / 94900 bzw. ziegelei-Lage@lwl.org gestellt werden.

Ein Fachgremium entscheidet innerhalb einer Woche, ob eine Förderung bis zu 200 Euro im Einzelfall bereit gestellt werden kann.

Eine Kurzinformation zum Projekt Inklusion können Sie hier herunterladen

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Mit der ganzen Klasse ins Ziegeleimuseum - Mit Bus oder Bahn nur 19 Euro

Das LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage und unser Förderverein bieten Kita-Gruppen und Schulklassen bis zur Jahrgangsstufe 6 die Möglichkeit, mit Bussen und Bahnen preisgünstig das Museum zu besuchen. Gruppen können mit dem UmweltbildungsTicket der KVG Lippe zum LWLIndustriemuseum Ziegelei Lage fahren. Das UmweltbildungsTicket kostet für Hin-und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln lediglich 39,– Euro für die gesamte Gruppe.

Der Förderverein Ziegelei Lage übernimmt zusätzlich 20,– Euro pro Gruppe, so dass dann nur noch Fahrtkosten von insgesamt 19,– Euro. Der Museumseintritt ist dabei ebenfalls schon enthalten.

Terminvereinbarungen mit dem Ziegeleimuseum sind unter 05232 / 94900 möglich. Die Bestellung des Umweltbildungstickets erfolgt bei der Infothek Lippe unter 05261 / 6673950

Ein Merkblatt zu unserem ÖPNV-Projekt können Sie hier herunterladen.

 



40 Jahre Förderung für die Ziegelei - die ganze Geschichte

Das LWL-Museum Ziegelei Lage ist seit Anfang an eng mit der lokalen Bevölkerung verbunden. Bereits 1983, nur ein Jahr nach Übernahme der Ziegelei durch den Landesverband Westfalen Lippe (LWL), gründeten engagierte Bürger:innen mit Unterstützung der Stadt Lage, des Landesverbands Lippe und des Kreises Lippe einen Verein, um den Aufbau und die Entwicklung des Museums zu fördern.

Der Verein, der heute den Namen „Förderverein Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage e.V.“ oder kurz „Förderverein Ziegelei Lage“ trägt, ist seit 40 Jahren ein wichtiger Partner des Museums.

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Förderverein hilft Ausstellung zu realisieren

Cecilia Herrero-Laffin verarbeitete in ihrer Ausstellung Mujeres Constructoras die Kämpfe von Frauen im bolivianischen Baugewerke künstlerisch.

Frauen im Baugewerbe sind in Deutschland immer noch eine Ausnahme. In Bolivien arbeiten viele Frauen in diesem Gewerbe als Maurerinnen, Malerinnen und Installateurinnen. Sie sind...

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40 Jahre Förderung für die Ziegelei - die ganze Geschichte

Das LWL-Museum Ziegelei Lage ist seit Anfang an eng mit der lokalen Bevölkerung verbunden. Bereits 1983, nur ein Jahr nach Übernahme der Ziegelei durch den Landesverband Westfalen Lippe (LWL), gründeten engagierte Bürger:innen mit Unterstützung der Stadt Lage, des Landesverbands Lippe und des Kreises Lippe einen Verein, um den Aufbau und die Entwicklung des Museums zu fördern. Der Verein, der heute den Namen „Förderverein Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage e.V.“ oder kurz „Förderverein Ziegelei Lage“ trägt, ist seit 40 Jahren ein wichtiger Partner des Museums. 

Am 27.09.1983 unterschrieben die 13 Gründungsmitglieder den Satzungsentwurf zur Gründung des „Förderkreis Ziegler- und Ziegeleimuseum Lage e.V.“. Ziel des Vereins war die Unterstützung des Aufbaues eines Ziegeleimuseums mit funktionierendem Maschinenpark. Der Lagenser Stadtdirektor Dr. Franz Drewes, der zum Gründungsvorstand des Vereins gehörte, fasste die Absicht des Vereins zusammen: „Der Schornstein der Ziegelei Sylbach soll wieder rauchen!“. 

Zu den Gründungsmitgliedern zählten der Bürgermeister der Stadt Lage Rudolf Niebur, der Leiter des Stadtarchivs Walter Pfaff, der damalige Rechtsdezernet der Stadt Lage und spätere Landtagsabgeordnete Joachim Schulz-Tornau, Fritz Bartelt für den Landesverband Lippe, Klaus Göbel für den Bundesverband der Ziegelindustrie sowie zahlreiche Vorsitzenden der Lippischen Zieglervereine. Besonders erfreulich: Zu den Gründern gehörte auch Architekt Reinhard Weber aus Hörste, der sich bis heute aktiv in Verein engagiert und als Schriftführer dem Vorstand angehört. Vorsitzender des neugegründeten Vereins wurde der frühere Bürgermeister der Stadt Lage Günther Wiesekopsieker. Der Verein wurde 1988 als gemeinnützig ins Vereinsregister eingetragen.

Viele Projekte des Museums wären in der Gründungsphase ohne die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins nicht möglich gewesen. Die ersten großen Veranstaltungen waren die Tage der offenen Tür 1991. Bereits 1994 produzierte das Museum mit den restaurierten Maschinen das erste Mal wieder Ziegel in Sylbach. Hier zeigten die Mitglieder der lippischen Zieglervereine zusammen mit dem Förderverein vollen Einsatz. Sie unterstützten personell die Produktion und ab 1996 auch die Durchführung des jährlichen Museumsfestes. Ebenso war der sogenannte Vorlaufbetrieb von 1996 bis 2000 auf die Mithilfe der Vereinsmitglieder und der lippischen Zieglervereine angewiesen. Die ehrenamtlichen Helfer:innen übernahmen bei der jährlichen Ziegelproduktion die Aufsicht auf dem Geländes und beim Ziegelbrand im Ringofen.

Legendär in der Erinnerung der älteren Vereinsmitglieder ist immer noch der Besuch der Landwirtschaftsmesse „Grüne Woche“ in Berlin Ende der 1990er Jahre. Unter Leitung des Bösingfelder Zieglervereins und des wissenschaftlichen Referenten des Museums, Dr. Andreas Immenkamp, zeigte der Förderverein dort wie Ziegel im Handstrich hergestellt wurden.

Die aktiven Mitglieder warben gleichzeitig neue Mitstreiter:innen und schufen Netzwerke in der Region. Zur Eröffnung des Museums im Jahr 2001 zählte der Förderverein offiziell über 3000 Mitglieder. Fast alle Zieglervereine waren Mitglied im Förderverein des Museums. Die kooptierten, nichtzahlenden Mitglieder der Zieglervereine zählten zu diesem Zeitpunkt auch als Mitglieder des Fördervereins. Durch die Netzwerkarbeit und eine rege Öffentlichkeitsarbeit sorgte der Förderverein für eine breite gesellschaftliche, soziale und politische Verankerung des Museums in Lippe und Ostwestfalen. Der Landesverband Lippe und der Kreis Lippe förderten den Verein durch großzügige Förderbeiträge. Die Stadt Lage unterstützte den Verein in vielen organisatorischen Fragen.

Die frühe gute Verankerung des späteren LWL Museums Ziegelei Lage liegt nicht zuletzt auch an der guten Zusammenarbeit mit den lippischen Zieglervereinen, die in umliegenden Gemeinden nach wie vor aktiv sind. Die Vereine verbindet bis heute mit dem Museum das gemeinsame Interesse an der Erforschung und Bewahrung der Geschichte der Lippischen Wanderziegler sowie ihrer Frauen und Familien. Diese gemeinsame Arbeit wurde in den letzten 40 Jahren durch den Förderverein massiv unterstützt und gefördert. Zwei Mitglieder der Zieglervereine sind bis heute immer Mitglied im Vorstand des Fördervereins. Die Vertretung übernahm in den ersten Jahren bis zu seinem Tod 2007 der Vorsitzende des lippischen Zieglerrings Friedrich Mühlmeier und später die Geschäftsführerin des Ziegler-Rings Marlies Albrecht. Heute vertreten Mathias Duda und Patrick Stammmeier den Ziegler-Ring und die Ziegelervereine im Vorstand des Fördervereins.

Mit der offiziellen Eröffnungsfeier am 12. und 13. Mai 2001 war das Gründungsziel des Vereins erreicht worden. Doch auch nach 2001 unterstützte der Verein den Museumsbetrieb ideell und materiell, wenn immer es nötig war.

Irmgard Eberhard, die damalige stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Lage, löste 2003 Günther Wiesekopsieker als Vereinsvorsitzende ab. Wiesekopsieker hatte den Verein damit 20 Jahre angeführt. Bis zu seinem Tod 2007 fungierte er als Ehrenvorsitzender des Vereins.

Irmgard Eberhard führte den Verein von 2003 bis 2015. In ihre Amtszeit entfielen die Unterstützung des Museums beim Ankauf und der späteren Sanierung der ehemaligen Villa Beermann sowie der gemeinsamen Eröffnung der Dauerausstellung in der Villa Beermann im Jahr 2012. In dieser Zeit begann der Förderverein auch seine Zusammenarbeit mit den lippischen Zieglervereine auf eine neue Grundlage zu stellen. Viele Vereine wurden jetzt direkte Mitglieder. Die Mitglieder der Zieglervereine konnten jetzt eigenständig dem Förderverein des Museums beitreten. Von anfänglich nur noch ca. 30 zahlenden Mitgliedern zu Beginn der Amtszeit von Irmgard Eberhard stieg die Zahl auf über 100 Mitglieder. Mit der Gründung des neuen Vereins der Feldbahnfreunde Lippe e.V., in dem sich die Aktiven und fördernden Freundinnen und Freunde des Feldbahnbetriebs nach der Trennung von den Eisenbahnfreunden Lippe e.V. organisierten, stieg die Zahl der Mitglieder auf über 200. Alle Mitglieder der Feldbahnfreunde Lippe e.V. wurde automatisch auch zahlende Mitglieder im Förderverein. In der Amtszeit von Irmgard Eberhard fiel auch eine beträchtliche Erbschaft aus dem Nachlass von Luise Nolting. Luise Nolting war Tochter eines Zieglermeisters und überlies nach ihrem Tod dem Förderverein den Erlös aus dem Verkauf ihres Hauses. Diese Erbschaft wurde dem Verein 2012 nach Abzug der hohen Verwaltungsausgaben der Stadt Lage gutgeschrieben. Ein Fokus des Fördervereins liegt seitdem darauf, das Thema Inklusion als eines der wichtigen Anliegen des Fördervereins zu fördern. Durch Finanzierung von Rollstühlen, Rollatoren und der Ausstattung der Behindertentoilette für Besuchende erhöhte der Verein die Barrierefreiheit des Museums. Zudem bietet er finanzielle Unterstützung für die Anreise von Schulklassen und Gruppen mit erhöhtem Inklusionsbedarf. Irmgard Eberhard führte den Verein bis 2015. Sie blieb bis zu ihrem Tod 2016 Ehrenvorsitzende des Vereins.

Heinrich Schmidtpott führt den Verein seit 2015 mit seinem Team aus weiteren 7 Mitgliedern des Vorstands. Nach wie vor unterstützt der Förderverein auch die wissenschaftliche Forschung des Museums. Momentan befindet sich das LWL-Museum Ziegelei Lage in eine Phase der Neukonzeption. Teile der alten Dauerausstellung werden erneuert und durch neue gegenwarts- und zukunftsorientierte Themen ergänzt. Der Förderverein Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage e.V. ist bei dieser Weiterentwicklung ein wichtiger Partner. Für neue Vermittlungsangebote finanzierte er beispielsweise die Anschaffung eines leistungsstarken Laptops für die Steuerung eines keramischen 3D-Druckers. Gut entwickelt hat sich auch die Mitgliederzahl. Aktuell ist der Fördervereine eine aktive Gemeinschaft von über 400 Förderern.

Aktuell sichten wir das umfangreiche Vereinsarchiv und werden danach die Geschichte des Vereins an dieser Stelle fortschreiben.

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Förderverein hilft Ausstellung zu realisieren

 

 

 

 

 

 

 

Cecilia Herrero-Laffin verarbeitete in ihrer Ausstellung Mujeres Constructoras die Kämpfe von Frauen im bolivianischen Baugewerke künstlerisch.

Frauen im Baugewerbe sind in Deutschland immer noch eine Ausnahme. In Bolivien arbeiten viele Frauen in diesem Gewerbe als Maurerinnen, Malerinnen und Installateurinnen. Sie sind stolz auf ihre Arbeit. Aufgrund der Arbeitslosigkeit ihrer Männer tragen sie häufig allein den Lebensunterhalt ihrer Familien.

Im patriarchalischen System der lateinamerikanischen Gesellschaft haben sie es schwer, Anerkennung, aber auch gerechte Löhne zu erwerben. In La Paz, der Hauptstadt Boliviens gründeten daher mehr als 30 Frauen eine eigene Gewerkschaft der Bauarbeiterinnen, um ihre Rechte besser durchsetzen zu können.

Cecilia Herrero begleitete diese Frauen in bei Ihrer Arbeit in La Paz. In ihren Bildern und Skulpturen werden die Frauen mit ihrem täglichen Kampf um gerechte Löhne und Anerkennung lebendig. Das viel beachtete Ausstellungsprojekt des Ziegeleimusums in Lage wurde vom Förderverein Ziegelei Lage zusammen mit der Walter-Hesselbach-Stiftung finanziell unterstützt.

 



3D-Druck mit Ton - Neue Techniken im Fokus

Auch in diesem Jahr hat der Förderverein das Museum mit seinen Aktivitäten unterstützt. 3D-Druck wird im Zukunftskonzept des Museums eine wichtige Rolle spielen. Für die Umsetzung des Vorhabens hat der Förderverein einen Premium-Laptop bereitgestellt, um die Ansteuerung des neuen 3D-Druckers zu

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Ein Star auf Schienen

Sie ist der ganze Stolz der Feldbahnfreunde Lippe, die Lokomotive mit der Bezeichnung Ns2f. Die Maschine stammt aus der ehemaligen DDR und war bis zur Wende in einem volkseigenen Betrieb zur Herstellung von Dachziegeln in Sömmerda eingesetzt. Sie wurde...

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3D-Druck mit Ton - Neue Techniken im Fokus

Auch in diesem Jahr hat der Förderverein das Museum mit seinen Aktivitäten unterstützt. 3D-Druck wird im Zukunftskonzept des Museums eine wichtige Rolle spielen. Für die Umsetzung des Vorhabens hat der Förderverein einen Premium-Laptop bereitgestellt, um die Ansteuerung des neuen 3D-Druckers zu optimieren.

Für das Ziegeleimuseum ist diese Anschaffung der Einstieg in ein völlig neues Thema, welches zukünftig auch in der Dauerausstellung und im geplanten Makerspace behandelt wird. Noch in diesem Jahr soll im Museum auch ein 3D-Scanner erworben werden.

 

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Ein Star auf Schienen

Sie ist der ganze Stolz der Feldbahnfreunde Lippe, die Lokomotive mit der Bezeichnung Ns2f. Die Maschine stammt aus der ehemaligen DDR und war bis zur Wende in einem volkseigenen Betrieb zur Herstellung von Dachziegeln in Sömmerda eingesetzt.

Sie wurde 1954 bebaut, wiegt über 6 Tonnen und hat 30 PS. Vor den Zügen, die die Besucher um das Gelände der ehemaligen Tongrube fahren, macht sie stets eine gute Figur und ist bei den Besuchern des Ziegeleimuseums sehr beliebt.

Weit über 1000 Arbeitsstunden haben die Feldbahner bei der Restaurierung der Lok aufwendet. Probleme bereiteten dabei die Antriebslager. Das war so komplex, dass ein Fachbetrieb gefunden werden musste, der komplett neue Lager für den Antrieb der Lokomotive herstellte. Und hier kommt der Förderverein Ziegelei Lage ins Spiel. Ohne unsere finanzielle Unterstützung wäre das Projekt nicht möglich gewesen und das Museum hätte heute eine Attraktion weniger.



Tagen und arbeiten und in gereinigter Luft

Das LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage dokumentiert nicht nur, wie in vergangenen Zeiten Ziegel per Hand oder industriell gefertigt wurden, das Haus ist auch ...

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Tag der Zieglervereine

Seit fast 40 Jahren begleitet der Förderverein Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage den weiteren Auf- und Ausbau des Ziegeleimuseums in Lage. Im August 22 hatte der Verein zum ersten Tag der lippischen Zieglervereine ins Museum....

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Tagen und arbeiten in gereinigter Luft

Das LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage dokumentiert nicht nur, wie in vergangenen Zeiten Ziegel per Hand oder industriell gefertigt wurden, das Haus ist auch ein beliebter Ort für Veranstaltungen und Tagungen.

Nicht zuletzt durch die Corona-Krise haben wir gelernt, wie wichtig für Orte, an denen gearbeitet, gelernt und getagt wird, frische und gereinigte Luft ist. Technisch kommen dafür unterschiedliche Systeme in Frage. Hocheffiziente Filter in Verbindung mit moderner Elektronik haben sich dabei für Schulen und Eventlocation bewährt.

Für den Einsatz in Arbeits- und Veranstaltungsräumen hat der Förderverein Ziegelei Lage dem Museum einen modernen Luftreiniger zur Verfügung gestellt, der seit 2021 im Museum zum Einsatz kommt.

 

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Tag der Zieglervereine

Seit fast 40 Jahren begleitet der Förderverein Westfälisches Industriemuseum Ziegelei Lage den weiteren Auf- und Ausbau des Ziegeleimuseums in Lage. Im August 22 hatte der Verein zum ersten Tag der lippischen Zieglervereine ins Museum eingeladen. Den perfekten Rahmen für die Veranstaltung bildete der Betrieb der historischen Maschinenziegelei.

Fast 20 traditionelle Zieglervereine sind heute noch in Lippe aktiv. Vor allem im Extertal, im Kalletal, in den Regionen Barntrup, Blomberg, Dörentrup und Lemgo sowie im benachbarten Niedersachen gestalten sie das Zusammenleben in ihren jeweiligen Orten entscheidend mit. Auf Einladung des Fördervereins Ziegelei Lage trafen sich Mitglieder der Zieglervereine erstmals zu einem Familientag auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Beermann.

Ein abwechslungsreiches Programm hatte das Vorstandsteam des Fördervereins für seine Gäste vorbereitet. Nach kurzem Check-in und Begrüßung starteten auch schon die individuellen Führungen durch die Maschinenziegelei. Hier erlebten die Teilnehmer den Transport der mit Lehm befüllten Loren per Schrägaufzug zum Kollergang und dort die Aufbereitung des Materials für die Strangpresse. Zwei Etagen tiefer war dann zu beobachten, wie die frisch geformten Rohlinge abgeschnitten und in die Trockenhorden transportiert wurden.

Vor oder nach den Führungen standen die aktuellen Ausstellungen „Boten, Helfer und Gefährten“ bzw. „Ziegel bauen – Ziegel töten“ den Gästen offen. Auf die jüngsten Besucher warteten derweil die Spielstationen des Outdoor-FamilienSommers. Zur Stärkung lud der Förderverein zu Kaffee und Kuchen ein.

Ein weiteres Highlight waren die Fahrten mit der Feldbahn rund um das Gelände der ehemaligen Tongrube. Das Angebot der Feldbahnfreunde Lippe e.V. wurde von den Mitgliedern der Zieglervereine und ihren Familien rege genutzt. Technikfans konnten die Lokomotiven der Feldbahnfreude vor dem Lokschuppen ausgiebig besichtigen.

Zum Ende des Tages der Zieglervereine zogen die Organisatoren ein positives Fazit: Zieglervereine, Ziegeleimuseum und Fördervereine haben viele   Gemeinsamkeiten, die es zu pflegen gilt. Der Tag hat dazu beigetragen, sich trotz aller Verbundenheit gegenseitig noch besser kennen zu lernen.



Neue Dauerausstellung der Ziegelei Lage

Im Herbst 2025 eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die neue Dauerausstellung in seinem Ziegeleimuseum in Lage. Diversität, kulturelle Vielfalt, Inklusion...

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Museumstour 2024 - Die Fahrt ist ausgebucht !

Ein Angebot an unsere Fördermitglieder, Gäste sind willkommen!

Zeche Nachtigall in Witten und das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop sind die Ziele unserer 1-Tages-Bustour 2024 am Samstag, 27. April 2024
Der Reisepreis, 79,-- € pro Person, wird bei Fahrtantritt im Bus kassiert und beinhaltet die Kosten für die Busfahrt, Eintrittsgelder, Führungen, Frühstück (1 Brötchen und 1 Tasse Kaffee) Mittagsimbiss.
Abfahrtzeiten: Betriebshof Auto-Gaus in Lage-Heiden, Großer Kamp 15, um 7.00 Uhr, um 7.10 Uhr ab Lage Bahnhof und um 7.30 Uhr ab Ziegelei-Museum.

 

 

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Neue Dauerausstellung der Ziegelei Lage

Im Herbst 2025 eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die neue Dauerausstellung in seinem Ziegeleimuseum in Lage. Diversität, kulturelle Vielfalt, Inklusion und Individualisierung des potenziellen Publikums sowie ein verändertes mediales Konsum- und Freizeitverhalten definieren die Anforderung zu mehr Interaktion und Partizipation an das Museum neu. Als Förderverein begleiten wir die Entstehung der neuen Dauerausstellung im Rahmen unserer Förderprojekte. Soweit möglich werfen wir für Sie einen spannenden Blick hinter die Kulissen und berichten darüber auf unserer Seite.

Zum Foto: Neue Medien wie Augmented Reality (AR) schaffen in der neuen Dauerausstellung vielseitige und individualisierte Zugänge für nachhaltige Lern- und Bildungserlebnisse. Foto: Veit Mette

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Die Zeche Nachtigall  liegt am Eingang des idyllischen Muttentals in Witten. Hier nahm der Ruhrbergbau vor mehr als 300 Jahren seinen Anfang. Zunächst trieb man waagerechte Stollen in den Berg, um an das „schwarze Gold“ zu gelangen, anschließend auch senkrechte Schächte. In den niedrigen Gängen des Besucherbergwerks können wir die besondere Atmosphäre dieser vergangenen Arbeitswelt erleben und bei einer Führung in die Welt der Pionierzeit des Bergbaus der Region eintauchen.

Das Schiffshebewerk Henrichenburg besichtigen wir am Nachmittag. Der preußische Adler prangt seit 120 Jahren hoch über dem Dortmund-Ems-Kanal an den imposanten Türmen des Schiffshebewerks Henrichenburg in Waltrop. Bis heute hat der stählerne Aufzug für Schiffe nichts von seiner Faszination eingebüßt. Er wurde gebaut, um eine 14 Meter hohe Kanalstufe zu überwinden. Über 60 Jahre lang war die Anlage in Betrieb. Heute ist das Wahrzeichen ein beliebtes Ausflugsziel mit Wasserspielplatz und Schiffstouren. Es bietet vielfältige Möglichkeiten, das Leben und die Arbeit am Wasser zu erkunden. Nach der Besichtigung planen wir eine 1-stündige Schifffahrt auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Anschließend Heimreise! Die Ankunft im Lipperland ist gegen 19.00 Uhr geplant. Wir wünschen uns einen schönen und erlebnisreichen Tag!